Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Pfaffenberg

Über einen guten Besuch der am Samstagabend im Gasthaus zum gemütlichen Treff abgehaltenen Mitgliederversammlung konnte sich die Vorstandschaft der Kolpingsfamilie Pfaffenberg freuen. Mitglieder aller Altersgruppen waren gekommen, auch um das gesellschaftliche Leben wieder zu pflegen, das Pandemie-bedingt 2 Jahre lang mehr oder weniger darniedergelegen hatte. Vorsitzender Robert Dollmann zeigte sich darüber in seiner Begrüßungsrede sichtlich erfreut und konnte als Gäste u.a. den örtlichen Präses, Pfarrer Patrice Banza Kabwende, als weiteren Vertreter der Geistlichkeit Pfarrvikar Dr. John Oguche sowie Ersten Bürgermeister Christian Dobmeier willkommen heißen.

Nach einem geistlichen Begrüßungswort des Präses hielt man kurz inne, um der seit der letzten Mitgliederversammlung im Jahr 2019 verstorbenen Vereinsmitglieder zu gedenken. Der nun folgende Rückblick auf die Aktivitäten zeugte einmal mehr von einem intakten und sehr aktiven Vereinsleben, wobei der Hauptanteil auf die Kolpingjugend entfällt und sich noch im Jahr 2019 abspielte, bevor Corona die meisten Aktivitäten abrupt stoppte. Neben den zahlreichen Arbeitseinsätzen rund um die Kolpingheim-Sanierung standen vielfältige Unternehmungen auf dem Programmzettel, wie die regelmäßigen Gruppenstunden, die Ausrichtung des Kolpingballs, die Betreuung einer Lesenacht in der Grundschule, die Veranstaltung des Sonnwendfeuers, die Durchführung der Altkleidersammlungen, die Gestaltung von Gottesdiensten, die Osterbrot-Aktion, die Veranstaltung der Radlmaiandacht, die Betreuung des Zeltlagers, die Bewirtung beim Kulturmobil, der Nikolausdienst, das Ostereiersuchen für die Kleinen, der  gesellige Wandertag der Gruppe Erwachsene sowie weitere zahlreiche Spontanunternehmungen.

Nach dem Bericht über die soliden Vereinsfinanzen durch Kassenwartin Bianca Bauer war die Abstimmung über die Entlastung der Vorstandschaft Formsache.

In seinem Grußwort lobte Erster Bürgermeister Dobmeier nochmals die bestens gelungene Sanierung des Kolpingheims und bezeichnete die Kolpingsfamilie als intaktes Bindeglied zwischen Gesellschaft und Kirche. Die besten Beispiele hierfür seien auf der einen Seite die Altkleidersammlungen und die Sammelaktion für gebrauchte Handys und auf der anderen Seite der Streamingdienst für die Gottesdienste, der in der näheren Umgebung einmalig sei. Zum Abschluss seines Grußworts überreichte er Vorstand Dollmann einen Zuschuss für die Vereinskasse.

Bei den nun folgenden Neuwahlen wurden alle Kandidaten ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt bzw. in das Amt gewählt. Damit fungiert Robert Dollmann weiterhin als Vorsitzender und Kathrin Amann als dessen Stellvertreterin. Das Trio Marianne Rehm, Horst Rattei und Werner Wawra steht unverändert der Gruppe Erwachsene vor. Alexandra Gangerl, Julia Daffner und Tanja Penzkofer bilden nun das Vorstandsteam der Gruppe Junge Familien. Martin Kreitmeier als früherer Vorstand wurde hinzuberufen und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Alexander Bauer, Nicole Paßreiter und Lisa Rattei haben nun bei der Kolpingjugend das Sagen. Die Funktionspositionen besetzen Sonja Keck als Kassenwartin, Christine Aiwanger und Markus Kreuzer als Kassenprüfer, Anton Hetzenecker als Schriftführer sowie Moritz Bauer, Sabrina Dengler und Florian Wolf als Fahnenträger.

Die Mitgliederbasis konnte gestärkt werden, indem Immanuel Dünzinger, Eva und Pia Kreitmeier und Tanja Wischinski als neue Mitglieder feierlich aufgenommen wurden.

Im nächsten Punkt stand die Ehrung von langjährigen Mitgliedern auf dem Programm. Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurden in Abwesenheit Ehrenvorsitzender Josef Kreitmeier und August Schmalhofer ausgezeichnet. Unter dem Beifall der Versammlung konnte der anwesende Johann Kammermeier  für 60 Jahre Mitgliedschaft die Glückwünsche entgegennehmen. Seit vielen Jahrzehnten halten außerdem Rudolf Schwarz (50 Jahre) sowie Adolf Grundler, Klaus Hadersbeck, Werner Kagermeier, Otto Pascher jun. und Reiner Wirl (je 40 Jahre) dem Verein die Treue. Für 25 Jahre Vereinstreue konnten Erna Daffner, Marianne Jungwirth, Theresia Kick, Marianne Rehm und Wawra Christa die Urkunden persönlich in Empfang nehmen. Obwohl zahlreiche „Jubilare“ fehlten, wertete es Vorsitzender Dollmann als Zeichen einer besonderen Verbundenheit, dass Mitglieder, die keinen oder kaum noch aktiven Bezug zum Verein hätten, diesem trotzdem die Treue halten würden.

In einem letzten offiziellen Punkt ließ es sich Präses Banza Kabwende nicht nehmen, sich mit einem Präsent bei den drei Kolpingmitgliedern Johannes Jungwirth, Hermann Lehner und Anton Hetzenecker zu bedanken, die mit dem Streamingdienst in der Pandemie dafür sorgten, dass die Gottesdienste auch vom heimischen Wohnzimmer aus mitgefeiert werden konnten.

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