Kolpingsball feste Größe im Faschingsveranstaltungskalender

Der Stil der 20er Jahre war angesagt

In Zeiten, wo die traditionellen Bälle der Ortsvereine zunehmend einen schwereren Stand haben, kann sich der Faschingsball der Pfaffenberger Kolpingsfamilie immer noch als feste Größe behaupten, auch wenn beim diesjährigen Ball am letzten Samstag im Gasthaus „Zum gemütlichen Treff“ die Lücken in den Besucherreihen nicht zu übersehen waren.

Mit der Tanzband „Pharao“ aus Landshut hatten die Organisatoren der Kolpingjugend auch heuer wieder auf die bewährte Formation zurückgegriffen, die seit Jahren den tanzbegeisterten Gästen beim Kolpingsball einheizt. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Vorsitzende der Kolpingjugend, Alexandra Gangerl, gehörte das Parkett zunächst den Damen und Herren aus der Vorstandschaft der Pfaffenberger Kolpingsfamilie mit ihren Begleitungen für den Eröffnungstanz, bevor alle Besucher ihrer Tanzleidenschaft frönen konnten. Wo andernorts Prinzengarden und professionelle Tanzdarbietungen für die Showeinlagen gebucht werden, da hat beim Pfaffenberger Kolpingsball immer noch die eigene Vereinsjugend mit kreativen Ideen diesen Part bestritten. Und so durfte man auch dieses Mal wieder gespannt sein, was aus dem Hut gezaubert wird. Den Auftakt machte eine Damen-Formation, die – ganz im Modestil der 20-er Jahre – zu den Rhythmen von Charleston-Musik eine flotte Sohle aufs Parkett legte. Als nächstes folgten Steffi Kammermeier und Lisa Rattei mit einer Hommage an das legendäre Komiker-Duo Stan Laurel und Oliver Hardy, alias Dick und Doof. Mit der authentischen Kostümierung und dem voller Slapstick und Pannen gespickten Auftritt hatten sie die Anerkennung und auch die Lacher des Publikums schnell auf ihrer Seite. Eine nochmalige Charleston Tanzeinlage rundete diesen toll gelungenen Showblock ab. Mit großem Applaus für ihren Auftritt wurde die Kolpingjugend schließlich verabschiedet und die „Pharaonen“ gaben wieder den Ton an und trieben die tanzfreudigen Besucher noch bis nach 2 Uhr morgens aufs Parkett.

Mit dem traditionellen Weißwurstfrühstück im Vereinsheim klang schließlich auch für die gastgebende Kolpingjugend diese gelungene Ballnacht aus.

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